Hosting bei manitu

Nachdem ich zunächst bei einem kostenlosen Webspace-Anbieter mit meiner Website begonnen hatte, wechselte ich vor wenigen Monaten zu manitu.

Bei manitu habe ich den für mich besten Webspace gefunden.
Die Vorteile eines gehosteten Webspaces. Günstig gefunden bei manitu.

Ich hatte mich ein wenig umgesehen, welche Anbieter sich besonders für WordPress eignen und gleichzeitig auch bezahlbar seien und entdeckte ich zwei mögliche Anbieter, die meinem Geldbeutel gerecht wurden. manitu tat sich dabei sowohl durch ökostromberiebene Server als auch durch eine recht gute Energieeffizienz ihrer Server hervor. Auch das Angebot von kostenfreien Verschlüsselungszertifikaten sah ich als Pluspunkt. Hosting bei manitu weiterlesen

Die Zukunft planen.

Nun ist es schon Mitte Mai. Die Frage nach der Lebensgestaltung brennt – im Juli sollte die Bewerbung für die Universität eingereicht sein. Doch was will ich überhaupt? Möchte ich studieren? Wenn ja, was?

Die Frage der eigenen Lebensgestaltung ist schwierig. Sehr. Hängt sie doch neben Wünschen auch einfach vom Möglichen ab. Schnell läuft man in eine falsche Richtung, sodass binnen kurzer Zeit das eigentlich Gewollte fast ungreifbar wird.
Die Ideen,  welche man erwägt, wollen in dieser Weise Überdacht sein. Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie ich mit dem Geld hinkommen werde…

🔗Wie finde ich, was mir gefällt?

Hast du eine Idee, was du verändern möchtest; weist du, welche Arten der Lebensführung du bewunderst, welche Art von Lebensweg für dich der richtige sein könnte; hast du eine erste Idee, wie es für dich Anfang vierzig aussehen soll? Die Zukunft planen. weiterlesen

Impressionen V – Cataratas del Iguazú

Dieser Beitrag soll Impressionen aus der vergangene Woche zeigen, die ich mit meinem Gastbruder in der Provinz Misiones verbracht habe. Dort bestaunten wir die impressionanten Iguazú-Wasserfälle.

Blumen im Parque de aves.
Im Parque de aves gab es neben Vögeln auch regenwaldtypische Pflanzen zu sehen.

Während der sechs Tage dort haben wir aber nicht nur die Wasserfälle besichtigt, sondern auch verschiedene andere Orte in der Nähe besucht.

In Iguazú treffen die Grenzen von Paraguay, Brasilien und Argentinien aufeinander. Die Wasserfälle selber – eines der sieben neuen Weltwunder – liegen auf dem Grenzverlauf zwischen Brasilien und Argentinien, der durch den Fluss Iguazú gekennzeichnet ist. Am Treffpunkt der drei oben genannten Ländergrenzen mündet der Río Iguazú schließlich in den Río Paraná.

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Impressionen IV – Südargentinienreise

In diesem Beitrag der Reihe Impressionen möchte ich auf meine Südargentinienreise eingehen. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Reise habe ich hier geschrieben.

Park in Neuquen – erste Impression auf unserer Reise
Auch wenn dieses Bild wenig von der Stadt selber zeigt – so jedenfalls sieht es im Park von Neuquen aus.

Unser erster Aufenthalt auf unserer Reise, die wir am 24. Februar begannen, war ein Nachmittag in Neuquen, bevor es dann direkt nach Bariloche weiter ging.

In Bariloche blieben wir länger. Es standen Ausflüge mit dem Auto über die Ruta de los Siete Lagos (span. Route der sieben Seen) an, sowie ein Ausflug in den Nationalpark Nahuel Huapi.

Bariloche –Ein See im Parque Nacional Nahuel Huapi
Einer der vielen Seen in diesem Nationalpark. Hier bot sich ein Picknick sehr an.

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Meine Südargentinienreise

Das Ende der Welt? Klar, habe ich gesehen auf unserer Südargentinienreise. Doch fange ich vorne an…

🔗Die Vorgeschichte

Für uns drei Freiwillige aus Córdoba war klar, das wir gerne gemeinsam reisen wollen. Drei Wochen gemeinsam eine Südargentinienreise.

Reiseroute, erster Entwurf – Südargentinienreise
Bei einem gemeinsamen Treffen entstand diese Skizze unserer gewünschten Reiseroute.

Zuerst stand der Wille im Raum, ein Auto aufzutreiben und die gesamte Route von damals 10.000 Km mit dem Auto zu fahren. Da wir kein Auto fanden mussten wir auf das Transportmittel Bus umsteigen. Die Route war so geplant, dass wir einen guten Teil Chiles zu Gesicht bekämen, ehe wir die Berge ein zweites mal kreuzen und dann durch den Süden des Südens Argentiniens fahren würden. Bis Ushuaia auf Feuerland wollten wir kommen, um dann an der Atlantikküste wieder Richtung Norden zu fahren.

So weit, so gut. Wie schon bei meiner Abreise nach Argentinien war es auch dieses Mal wieder so, dass mein Reisepass nicht zeitig aus der Botschaft zurückkam. So war schon die Überlegung getan, die Reiseroute umzudrehen – erst durch Argentinien und später dann nach Chile zu fahren – doch wir entschieden uns den Teil durch Chile ersatzlos zu streichen Meine Südargentinienreise weiterlesen

Buenos Aires – Das Zwischenseminar

Tigre – Eine Schiffsrundfahrt in einem Vorort von Buenos Aires.

Das Zwischenseminar ist Teil der Seminarreihe zum Freiwilligendienst. Eigentlich ist es nur für Teilnehmer des weltwärts-Programmes vorgesehen.

Der Ort an dem wir das Zwischenseminar verbrachten: Das Hotel Bauen.
Dieses Schild, auf einer innenhofähnlichen Dachterasse angebracht, ist auf wunderbare Weise Zeichen des Zustandes des Hotels. Ein wenig marode aber im Kern durch und durch es selbst: Bauen Hotel.

Doch da die „Freunde“ die beiden Programme „weltwärts“ und „IJFD“ gleichstellen, sahen sich auf diesem Seminar alle Freiwilligen der Länder Chile, Uruguay und Argentinien wieder. Und zwar wirklich alle. Bisher gab es wohl nur wenige Jahre, in denen bis zu diesem Zeitpunkt niemand seinen Dienst abgebrochen hatte.

🔗Themen des Zwischenseminares

Auf dem Zwischenseminar ging es vor allem darum, dass wir uns darüber Gedanken machen sollten, was wir bereits erreicht haben, und was wir in den verbleibenden Monaten noch machen möchten. Dabei schauten wir stets auf verschiedene Ebenen. Zum einen natürlich unsere Arbeit im Projekt (der Schule, dem Kindergarten, Bauernhof oder den vielen anderweitig sozialen Einrichtungen, in den wir Freiwillige arbeiten). Dann aber auch die familiäre Seite bei unserer Gastfamilie und auch im Hinblick auf die Kultur und andere soziale Kontakte. Wie weit waren wir schon in Verbindung mit anderen Menschen, jenseits von Familie, Projekt und uns Freiwilligen, in Verbindung gekommen? Buenos Aires – Das Zwischenseminar weiterlesen

Die Lage

Los Gigantes, eine Bergkette westlich von Carlos Paz, wird durch verschiedene bewirtschaftete Hochebenen unterbrochen. In der Ferne erkennt man die höchsten Rücken der Kette.

Ich möchte in diesem etwas längeren Artikel einmal auf meine Wahrnehmungen der Stadt aus den vergangenen Monaten eingehen. Diese Schilderungen sind subjektiv und beziehen sich nur auf Carlos Paz. Ich bin noch nicht ausreichend herumgekommen, dass ich allgemeinere Aussagen machen könnte.

🔗Der Ort Carlos Paz

🔗Landschaftlich

Die Lage der Schule und meines Zuhauses in Carlos PazDie Stadt Villa Carlos Paz liegt an einem aus drei Flüssen gespeistem Stausee. Einer dieser Flüsse wächst aus vielen kleinen Flüssen in den Bergen und schlängelt sich dann durch verschiedene Ortschaften und Städte bis er hier von Süden her durch Carlos Paz fließt und in den Stausee Emabalse San Roque mündet. Auch an meiner Haustür fließt der Fluss San Antonio recht dicht vorbei (2). Aufgrund seines Ursprungs in den Bergen ist der Wasserstand sehr vom lokalen Wetter abhängig. Nach Regenschauern steigt der Wasserstand gut an. Über das Jahr gesehen ergeben sich Wasserstandunterschiede von etwa zwei Metern hier vor meiner Tür, wo das Flussbett gute dreißig Meter breit ist.

Während die Stadt im Süden also durch den Stausee begrenzt wird, sind es im Osten und Westen Bergketten, die die Stadt einengen. Nach Osten hin sind die Berge besonders steil. Las Chicas (dt: die Kleinen), wie sie hier genannt werden, steigen direkt am Stadtrand etwa dreihundert Meter in die Höhe. Wenn man sie besteigt wird man oben von erfrischender Ruhe umgeben – der Lärm der Stadt dringt kaum herauf. Dazu präsentiert sich eine beeindruckende Aussicht. Die Lage weiterlesen

Impressionen III

In den letzten anderthalb Monaten war ich viel unterwegs in der Gegend rund um Carlos Paz. Nun möchte ich hier wieder einmal ein paar wenige Bilder für die Reihe Impressionen auswählen und kommentieren.

Impressionen des Río SAn Antonio nach Sonnenuntergang.
Der Río San Antonio bietet jeden Tag ein anderes Bild. Das Schwinden des Tageslichtes hier zu beobachten, bereitet mir besonders Freude.

Abends gehe ich gerne mal an den nur wenige Minuten entfernten Fluss San Antonio. Das hat mehrere Gründe.
Zum einen ist es dort direkt am Wasser ein wenig kühler. Zum anderen setzte ich mich dort gerne hin um Musik zu hören und – solange es an dem Tag dann noch hell ist – zu zeichnen oder zu schreiben. Ich habe das für mich als eine gute Möglichkeit gefunden, über den Tag zu reflektieren und mich wirklich zu mir zurückzuziehen.

Ich habe hier einfach noch stärker als in manchen Momenten Daheim erlebt, dass es mir sehr wichtig ist, Musik zu hören, die mir gefällt und die ich kenne. Das ist für mich einfach eine Möglichkeit, mich wirklich zu entspannen. Impressionen III weiterlesen

Freiheit

Welch ein erhabenes Gefühl. Du kommst von einem arbeitsreichen Vormittag nach Hause. Es ist fast halb vier, als du vom Mittagstisch aufstehst und nun nicht weißt, was du tun sollst.
Ich lebe nun seit fast drei Monaten in Villa Carlos Paz, Argentinien. Doch auch wenn ich in dieser Zeit bereits einiges der argentinischen Sprache gelernt habe und mich redlich bemühe die Gegend kennen zu lernen, warten nun, nach dem Essen, keine Verpflichtungen auf mich.
Darüber möchte ich heute schreiben.

Freiheit, Gesellschaft und ein kolonialistisches Straßensystem
Columbia – Die Straße in der ich wohne.

Die ersten Wochen war dieses Gefühl am stärksten, aber auch jetzt noch, wenn der Tag und meine Laune hervorragend sind, fühlt es sich so an. Es ist wie Urlaub. Dass du morgens um kurz vor Sechs aus den Federn musst, ist nach dem Vormittag in der Schule vergessen. Zu viel Trubel, zu viele Menschen, die alle fröhlich und wohlgesonnen deinen Weg kreuzen. Und dann Nachmittags: nichts. Die Sonne scheint, ein leichter Wind der dir die 27° C nicht zu warm erscheinen lässt und du gehst zum Fluss, weil du weißt, dass du die Zeit hast. Freiheit weiterlesen

„Hadn‘t gone“ – Betrachtung eines Tafelanschriebes

In der Schule essen alle Schüler zu einer bestimmten Zeit Mittagessen. Das Essen wird von den Schülern reihum mitgebracht. Die kleinen essen etwas früher, die großen Schüler gegen halb Eins. Wie gewöhnlich betrat ich die Aula der elften Klasse um mit ihnen gemeinsam zu Mittag zu essen.

Und, wie nicht selten, waren auch an diesem Tag an der Tafel noch Anschriebe des vorangegangenen Unterrichts zu lesen. Doch dieses Mal blieb mein flüchtig über die Tafel streifender Blick hängen. Etwa mittig standen nur zwei Worte in weißer Kreide: „hadn‘t gone“.

🔗„hadn‘t gone“

Was für Worte: „hadn‘t gone“. Diese Worte, wie sie dort auf einer, der elften Klasse entsprechend, eher schnell als gründlich gewischten Tafel standen, brachten mich direkt ins Grübeln. Was meinen sie? In welchem Zusammenhang stehen sie?

Ein oberflächlicher Bezug zu den übrig gebliebenen farbigen Flecken an der Tafel wäre eine Möglichkeit. Ich muss grinsen. Diese wohlgeformte Linie aus Kreide – ein Gedanke der Person, die vergeblich mit dem Schwamm über das Brett fegte?

Doch ist schwarz nicht auch die Farbe des Todes? Wie tiefgründig können solche Worte werden. Weiß, mittig platziert unumgänglich auffällig, diese Worte. Umgeben von schleierartig mattweißen Schattierungen bunter Formen früherer Zeit, auf schwarzem Grund. „Hadn‘t gone.“ „Hadn‘t gone“ – Betrachtung eines Tafelanschriebes weiterlesen

Impressionen II

Eine der Brücken in Carlos Paz ist nachts beleuchtet. Diese bunte LED-Beleuchtung ist hier in der Stadt weit verbreitet. Weite Strecken der Hauptstraße entlang sind die Bäume in der Straßenmitte mit wechselnden Mustern beleuchtet. Auch in anderen Ecken der Stadt findet sich hin und wieder eine beleuchtete Verkehrsinsel.

Nun ist der zweite Monat schon um, und es ist eine Menge geschehen. Daher möchte ich hier erst einmal wieder einfach Impressionen in Form von Bildern zeigen, denn zu ausführlichen Texten werde ich wohl erst in einiger Zeit wieder kommen 🙂

Impressionen der Stadt Carlos Paz.
Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses San Antonio und umgibt den südlichen Teil des Stausees.

Das Stadtzentrum Carlos Paz‘ mit dem Fluss San Antonio. Er schlängelt sich durch die Stadt und mündet dann von Süden her im Stausee.
Dieses Bild entstand auf dem Rückweg von einem Ausflug auf einen der stadtnahen Berge. Impressionen II weiterlesen

Die ersten Arbeitstage

🔗Der Schulweg

Morgens um sechs Uhr heißt es Aufzustehen. Es gibt kleines Frühstück – frisch und selbst gebackenes Brot mit Marmelade oder Honig. Dazu einen Tee. Dann kommt auch schon der Schulbus und es geht Richtung Schule los. Die Fahrt dauert eine gute Stunde. Es geht Hügel rauf, Hügel runter, hier links, da recht – selten geradeaus. Inzwischen, nachdem ich die Strecke (wenn auch mit täglichen Variationen) ein gutes Dutzend mal gefahren bin, erkenne ich ganze Streckenabschnitte wieder und kann mich halbwegs orientieren. Auch dass die Sonne mittags im Norden steht, habe ich mittlerweile verinnerlicht.

Im Osten geht die Sonne auf,
Im Norden nimmt sie ihren Lauf,
Im Westen wird sie untergeh’n,
Im Süden ist sie nie zu seh’n.

Der Merkspruch gilt auf der Südhalbkugel in umgedrehter Weise…

In dieser Stadt, die so lang gestreckt um den See entstanden ist, sind Norden und Süden zwei wichtige Richtungen zur Orientierung in der Stadt Die ersten Arbeitstage weiterlesen