Medellin - Valparaiso - Manizales - Cali. Kolumbien. Erster Abschnitt auf meiner ersten Lateinamerikareise.

Erste Station meiner Reise: Kolumbien

🔗Medellín

Meine erste Lateinamerikareise, die mich von Kolumbien bis nach Argentinien führen soll, begann in Medellín.

Medellin - eine Haeuserwueste.
Medellín, wie es sich als Wueste aus Haeusern ueber die Berghaenge des Tals erstreckt.

Trotz des herrlichen Wetters in der „Stadt des ewigen Frühlings“, zeigte sich mir diese Großstadt nicht als eine besinders schöne Stadt. Medellín arbeitet stark daran, seine Vergangenheit aus den achtziger Jahren hinter sich zu lassen. Doch noch kann man sie spüren, selbst wenn die Menschen freundlich und friedfertig sind.

🔗Valparaíso, das Schlaraffenland in Antioquia

Medellin, Valparaiso Manizales, Cali
Eine Strasse in Valparaíso, dem kleinen Dorf in den Bergen.

Auf dem Weg von Medellín nach Cali boten sich für mich zwei Zwischenstationen an. Valparaíso war eine davon.
Wissend, dass dort ein Bekannter lebt, machte ich mich im Bus auf den Weg dorthin.

Schon die dreistündige Busfahrt war ein Erlebnis der Schönheit dieser Gegend. Über Gebirgsstraßen in gutem Zustand ging es mal kriechend langsam, mal hurting die vielen Kurven entlang. Immer wieder begegnete man Lkws, die mühsam den Berg erklommen und noch mühsamer die Bremsen schonend, sich langsam herab bewegten.

Valparaiso - die bezeichnenden Berge.
Die beiden Zwillingsberge praegen dieses Tal sehr, sie sind von ueberall her zu sehen.

Nach einiger Zeit schließlich konnte man schon die für dieses Tal charakteristischen Zwillingsberge erblicken. Das kleine Dorf selber liegt an einem  der vielen Punkte, wo sich die vom Süden des Kontinentes kommenden Anden in Kolumbien teilen, bietet die Natur in Valparaíso einen ganz besonderen Ausblick in das sich öffnende Tal.

Doch warum nenne ich es Schlaraffenland? Ich kam an einem Sonntagnachmittag in den Sommerferien dort an. Das halbe Dorf traf sich abends auf dem Dorfplatz, wo man sich an verschiedenen Buden mit Essen versogen konnte, um ins Gespräch zu kommen. Sobald du aufgegessen hattest, dauerte es nicht lange, bis der Eismann dir seine Aufwartung machte. 🙂

Die Menschen in diesem Dorf wirken glücklich; es hat den Anschein, als ob sie um der Arbeit selbst Willen arbeiten, und nicht, um Geld zu verdienen.

Corporacion Valle del Paraiso, Valparaiso. Antioquia
Der Innenhof der Kunstschule, der stark an ein roemisches Atrium erinnert, zeigt einige der Bilder Roke Zuletas.

Was dieses Dorf für mich noch besuchenswerter machte, ist die Kunstschule „Corporación Valle del Paraíso“, in der mein Freund viele interessante Arbeiten ausstellt und auch viel im kulturellen Sinne für die Umgebung tut, indem er Projekte veranstaltet und den Menschen einen Ort bietet, an dem sie künstlerisch aktiv werden können.

Für mich ist klar, dass ich eines Tages mit deutlich mehr Zeit und einem Zelt im Gepäck nach Valparaíso zurückkehren werde.

🔗Manizales

Schon nach zwei Tagen machte mich auf den Weg weiter Richtung Süden, nach Manizales.

Manizales ist eine Stadt, die sich weitläufig mitten in den Vorläufern der Anden erstreckt. Es ist eine verhältnismäßig ruhige Stadt, da sich der Lärm auf die verschiedenen Täler verteilt und sich auf diese Weise kaum summiert. Der Verkehr ist landesüblich chaotisch, aber hier in Manizales herrscht ein erstaunlich respektvoller Umgang. Fußgängern wird Vorfahrt gewährt.

Die Stadt hat viele verschiedene Aussichtspunkte zu bieten, von denen aus man allerdings immer nur einen Teil der Stadt sieht, da sichder Rest in anderen Tälern versteckt.

Manizales, als „Welthauptstadt des Kaffees“ hat verschiedene Seilbahnen, die früher den Kaffee aus den Bergen brachte und heute die Menschen in ihre Stadtviertel fährt.

Die Strecke von Manizales nach Cali ist wieder ganz anders, als das, was ich bisher von Kolumbien gesehen hatte. Ein breites Tal zwischen zwei langen, geraden Gebirgszügen, durch das sich die Ruta 25 schlängelt. Die Ebene, so sollte man das Tal wohl eher nennen, hat trockenes Klima, Zuckerrohrfelder begleiten weite Teile der Fernstraße.

🔗Cali

In Cali nun die Zeit erst einmal genießend, lässt mein Reisebericht noch auf sich warten. Fest steht, dass ich erneut auf der Ferienfreizeit helfen werde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.