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Meine erste Lateinamerikareise

Ich werde ab Ende Juni für drei Monate nach Lateinamerika reisen. Dabei sind es zwei Gründe, die mich diese Reise nun machen lassen:

  • Zum einen möchte ich eine Reise dorthin gerne einmal selber organisieren. Als ich meinen Freiwilligendienst machte, war es verhältnismäßig leicht, da die Freunde die einzelnen notwendigen Schritte gut erklärt haben. Nun möchte ich die Reise selber organisieren.
  • Und zum anderen habe ich mir vorgenommen, bevor ich mit dem Studium beginne meine Gastfamilie des Freiwilligenjahres noch einmal zu besuchen. Denn wer weiß, wann ich, wenn ich dann erst einmal studiere, wieder die Zeit habe, eine solche Reis zu unternehmen?

🔗Meine Überlegungen zur Reiseroute

Buenos Aires, viaje a Latinoamérica. Meine erste Lateinamerikareise wird hier enden.
Buenos Aires – Dachterrasse des BAUEN-Hotels.

Ich werde in Medellín und dem departamento de Antioquia beginnen. Dann aber recht bald Richtung Cali weiterreisen, um dort erneut bei der Ferienfreizeit der Christen­gemein­schaft in Cali zu helfen. Einladungen, mir verschiedene Dörfer im Umland Calis anzusehen, werde ich sicher auch nachkommen. Meine erste Lateinamerikareise weiterlesen

Buenos Aires – Das Zwischenseminar

Tigre – Eine Schiffsrundfahrt in einem Vorort von Buenos Aires.

Das Zwischenseminar ist Teil der Seminarreihe zum Freiwilligendienst. Eigentlich ist es nur für Teilnehmer des weltwärts-Programmes vorgesehen.

Der Ort an dem wir das Zwischenseminar verbrachten: Das Hotel Bauen.
Dieses Schild, auf einer innenhofähnlichen Dachterasse angebracht, ist auf wunderbare Weise Zeichen des Zustandes des Hotels. Ein wenig marode aber im Kern durch und durch es selbst: Bauen Hotel.

Doch da die „Freunde“ die beiden Programme „weltwärts“ und „IJFD“ gleichstellen, sahen sich auf diesem Seminar alle Freiwilligen der Länder Chile, Uruguay und Argentinien wieder. Und zwar wirklich alle. Bisher gab es wohl nur wenige Jahre, in denen bis zu diesem Zeitpunkt niemand seinen Dienst abgebrochen hatte.

🔗Themen des Zwischenseminares

Auf dem Zwischenseminar ging es vor allem darum, dass wir uns darüber Gedanken machen sollten, was wir bereits erreicht haben, und was wir in den verbleibenden Monaten noch machen möchten. Dabei schauten wir stets auf verschiedene Ebenen. Zum einen natürlich unsere Arbeit im Projekt (der Schule, dem Kindergarten, Bauernhof oder den vielen anderweitig sozialen Einrichtungen, in den wir Freiwillige arbeiten). Dann aber auch die familiäre Seite bei unserer Gastfamilie und auch im Hinblick auf die Kultur und andere soziale Kontakte. Wie weit waren wir schon in Verbindung mit anderen Menschen, jenseits von Familie, Projekt und uns Freiwilligen, in Verbindung gekommen? Buenos Aires – Das Zwischenseminar weiterlesen

Meine Ankunft in Argentinien

Blick aus dem Schulbus (mit – zugegeben – etwas dreckigen Scheiben) auf Carlos Paz.

Die Ankunft in Buenos Aires war herrlich. Die Sonne hatte sich gerade erhoben und tauchte alles in ein morgendliches Rot. Die Pampa erstreckte sich ringsum wie es Norddeutschland nicht könnte: nicht die Andeutung eines Hügelchens bis zum Horizont. Über den nicht allzu großen Feldern lagerten vom Sonnenlicht durchtränkte rosarote Nebelschwaden. Zwischen den Feldern hier und da vereinzelt ein paar Bäume, ansonsten Flachland. So sieht es also aus, das Land in dem ich nun ein Jahr verbringen werde.

Mit einem leichten Ruck setzt das Flugzeug auf der Landebahn auf, und noch während ich aus dem Fenster blicke wird mir bewusst, dass das Jahr begonnen hat. Dass ich jetzt wirklich dort bin, wo man ohne den Globus zu drehen nicht hin zeigen kann. Dass ich jetzt wirklich angekommen bin und dieses große Abenteuer wirklich schon begonnen hat.
Ich bin sehr glücklich und ob des wunderschönen Empfanges frohen Gemüts – auch wenn sich mir der Gedanke aufdrängt, dass ich nun wirklich ein Jahr lang von meinem Bekannten – der Familie, den Freunden, den gewohnten Umgangsweisen – entfernt sein werde. Meine Ankunft in Argentinien weiterlesen