yep! – Young Eurythmie Performance

Als sich mein Jahr in Argentinien dem Ende zuneigte, begann ich mir Gedanken zu machen, was ich den tun möchte, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin. Und so ging ich im Kopfe all die Dinge durch, von denen ich mir früher vorgenommen hatte, daran teilzunehmen. Und so stieß ich bald auf yep!.

yep! – Young Eurythmie Performance
Bei einer Fotosession entstanden…
© yep! – Young Eurythmie Performance

Von diesem halbjährigen Jugend-Eurythmie-Projekt hatte ich schon in der 12. Klasse gehört und auf der Pfingsttagung in Hamburg bereits eine Aufführung gesehen, die mich sehr beeindruckte.

 

So bewarb ich mich dort und schon wenige Wochen später machte ich mich auf den Weg nach Kassel. Beim ersten Treffen zeigte sich bald, dass wir sechs Jugendlichen, die dieses Jahr an yep! teilnehmen, uns gut werden verstehen können.

🔗Warum yep!?

Doch noch einmal zu meinen Beweggründen für meine Entscheidung zu yep!.

Der initiierende Grund war, dass es mir unheimlich schwer fiel, während ich mich im argentinischen Kulturraum aufhielt, über meine Zukunft in Deutschland nachzudenken. Weil ich während des Jahres sehr in die argentinische Kultur eintauchte und nun das Gefühl hatte, nicht gebührend in meine Situation in Deutschland hineinfühlen zu können. So dachte ich mir die Zeit des Projektes zu nehmen und mich noch einmal mit der Frage zu beschäftigen.

Das halbe Jahr nach dem Eurythmie-Projekt wollte ich dann nutzen, meine Entscheidung hinsichtlich eines Studiums oder einer Ausbildung in Form von Praktika zu überprüfen.

Außerdem habe ich den dringenden Wunsch, noch einmal nach Argentinien zurückzukehren. Zurückkehren, um mir wichtige Menschen zu besuchen und um die Erfahrungen des Freiwilligendienstes nicht in einer Schublade „FJA“ verstauben zu lassen, sondern eine aktive Verbindung dorthin, innerlich wie äußerlich, zu erhalten.

Mittlerweile denke ich auch daran, noch weitere kleine Projekte ebenfalls in diese Zeit zu legen. Wie etwa die Teamerschulung der „Freunde“, sodass ich später selbst auf Seminaren zu Freiwiligendiensten mitwirken könnte.
Wenn ich es schaffe, diese Vielzahl der Dinge, die noch als unerledigt auf meiner Liste stehen, in diesem halben Jahr unterzubekommen – das wäre fantastisch.

In diesem Sinne ist meine Entscheidung zum erneuten Aufgreifen der Eurythmie nach der Schule nicht nur eine Entscheidung für yep!, sondern auch für ein weiteres Zeitfenster, in dem ich die mir aktuell wichtigen Dinge tun kann, bevor es dann in die Berufsvorbereitung geht.