Meine Einsatzstelle „Sol de Oro“

Warum wählte ich eine Waldorfeinrichtung als Einsatzstelle, wenn ich etwas Neues kennen lernen möchte? Diese Frage wurde mir von Freunden gestellt.

Logo der Einsatzstelle "sol de oro"
Logo der Waldorfschule „Sol de Oro“

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich mir dort sicher sein kann, dass ich Menschen antreffe, die offen auf mich zugehen werden. Dort begebe ich mich in eine Gemeinschaft, deren Grundwerte ich schon kennen lernen durfte und habe daher etwas Verlässliches in der für mich ansonsten (bisher) völlig fremden argentinischen Kultur. Es wird mir gerade in den ersten Wochen helfen die Sprachbarriere zu überwinden und mich vom Anfang an mit einem guten Gefühl dort zurecht zu finden. Ein spanisches Land wähle ich, um die Chance eine neue Sprache lernen zu können, zu ergreifen.

Hauptgebäude der Sol de Oro, meiner Einsatzstelle des FJA.
Das große, zweistöckige Schulgebäude beherbergt die unteren acht Klassen. Links gerade noch in Bild das Gebäude der Elften und Zwölften. Dem Betrachter im Rücken befindet sich der Sportplatz der Schule.

Die Comunidad Educativa Waldorf besteht aus einem Kindergarten und einer Waldorfschule mit Oberstufe. Die Einrichtung wurde 2003 ins Leben gerufen. Freiwillige sollen hier je nach Interesse viele verschiedene Aufgaben erledigen.
Mit diesen wenigen Informationen stellte sich die Schule vor. Jedoch Informationen genug, dass ich mich beherzt hier bewarb und nun sagen kann, dass diese Entscheidung keinesfalls falsch war. Im Laufe des Jahres werde ich sicher mehr über diese Schulgemeinschaft in Erfahrung bringen und einiges davon hier berichten.

🔗Das Schulgelände

🔗Die Gebäude

Ein Teil des Schulhofes der Sol de oro.
Blick aus dem zweiten Stock auf den Sportplatz. Dahinter erkennt man noch den umzäunten Schulgarten (das Gewächshaus ist gerade nicht mehr zu sehen, es befindet sich etwas weiter rechts).

Inzwischen bin ich zumindest mit den Räumlichkeiten der Schule vertraut.
Auf dem Schulgelände befinden sich insgesamt sechs Gebäude. Drei davon beherbergen die verschiedenen Klassenräume. Im größten der Gebäude (dem einzigen zweistöckigen) sind die Klassen Eins bis Acht untergebracht. In einem kleineren Gebäude neben dem erstgenannten kommen die elfte und zwölfte Klasse unter. Hier befinden sich auch noch zwei kleine Musikräume (Gitarren- und Klavierunterricht). Etwas weiter oben auf dem sich über einen leichten Hang erstreckenden Schulgelände befinden sich dann die Klassenräume der Neunten und Zehnten. Ein weiteres Gebäude beherbergt den Kindergarten, der etwa mittig auf dem Hang liegt. In diesem Gebäude befindet sich auch ein weiterer Musikraum, in dem Geigenunterricht gegeben wird. Die letzten beiden Gebäude sind die Administratión (das Büro) und ein kleiner Waldorfladen. In diesem Laden gibt es viele schöne, größtenteils handgemachte Dinge.

Die einzelnen Klassen sind eher klein mit je zwischen vier bis ein dutzend Schülern. Insgesamt gehen etwa 150 junge Menschen auf dieses Schule. Im Kindergarten gibt es zwei Gruppen mit insgesamt 30 Kindern.

🔗Das Gelände

Wie weiter oben bereits genannt, liegt das Gelände an einem Hang. Der Schulhofbereich um den Kindergarten ist terrassenartig angelegt mit einer Rutsche und zwei kleinen Hütten. Der Rest des Schulhofes ist eher wild belassen. Viel – wie hier in Argentinien üblich – dorniges Gestrüpp erstreckt sich zwischen den Aufenthaltsflächen. Quer durch dieses Dickicht führen unzählige Wege, die alle ihr Ziel nicht verfehlen, wie ich durch beherztes Ausprobieren feststellen konnte.

Landschaft rund um das Schulgelände
Ein Blick vom Hügel hinter der Schule aus über das Schulgelände hinweg in die Landschaft.

Auf dem Gelände befindet sich nahe des großen Schulgebäudes eine Fläche, die als Sport- und Versammlungsplatz Dienste tut. Daneben grünt ein zierlicher kleiner Schulgarten mit Gewächshaus. Spielgeräte fehlen zur Zeit noch, befinden sich aber schon im Bau. Davon werde ich sicher auch einmal berichten.

Nun habe ich Zeit gefunden und möchte in Form einer Galerie weitere Eindrücke der Schule vermitteln. Zunächst Bilder des Eingangsbereiches, den ich während der Sommerferien durch Treppen gestaltete und dadurch deutlich einladender machen konnte, als die vom Regen gewaschenen Furchen es waren.

Und dann eine Sammlung weiterer Bilder:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.