Abschied und WIederkehr – Flughafen Bogota

Abschied und Wiederkehr

Ich erinnere mich noch gut an meinen Abschied in Hamburg, auf dem Weg nach Argentinien. Am Flughafen verabschiedete ich mich mit einer kurzen Umarmung von meiner Familie – voller Vorfreude und gespannt auf das, was mich nun erwartete machte ich mich ohne Wehmut auf den Weg zum Gate.

Abschied aus meiner Straße in Villa Carlos Paz, Córdoba, Argentinien.
Die Straße in der ich wohne: Colombia.

Nun ist ein ganzes Jahr vergangen, und die Situation sieht anders aus. Es liegt ein Jahr hinter mir, das für mich mit ganz besonderen Erfahrungen gefüllt war. Erfahrungen, die man nur einmal im Leben macht. Erfahrungen, die dich „erwachsen werden ließen“, wie es mir eine Kindergärtnerin der „Sol de Oro“ auf meiner Abschiedsfeier sagte.

In diesem Jahr habe ich eine neue Familie gefunden, eine neue Kultur kennen gelernt, ein neues Zuhause gefunden. Doch dieses Zuhause ist eben nicht wie das alte. Es gibt einen Unterschied zwischen Daheim und Zuhause. Und genau dieser Unterschied ist es nun, der mir den Abschied schwerer macht, als er in Deutschland war.

War ich mir in Hamburg sicher, dass ich in einem Jahr wiederkommen würde, und hatte ich mir klar gemacht, dass ein Jahr eine eigentlich recht kurze Zeitspanne ist, so ist es nun anders. Anders, weil ich mir nicht so absolut sicher sein kann, dass ich in kürze wieder komme. Die Option ist da, in meinen Skizzen der Zukunft ist eine Wiederkehr schon für in einem halben Jahr vorgesehen. Doch man weiß ja nie. Da sind auch noch ein paar andere Dinge, die im kommenden Jahr ihren Platz finden sollen. Und die Idee der Wiederkehr gestaltet sich eher in Form einer Lateinamerikareise,  als in einem gemeinsamen Aufenthalt in Argentinien, in meinem argentinischen Zuhause.

Abschied und WIederkehr finden sich eng verknüpt. – Steg auf der Südargentinienreise
Der Blick in die Zukunft? Da gibt es Wasser zu überqueren…. 🙂

Dieses Mal also wird der Abschied mit ein wenig Ungewissheit und einer Träne im Knopfloch stattfinden – und mit einer großen Freude darauf, nach der Wiederkehr in Deutschland zunächst mein Daheim, meinen Ort und meine Familie wiederzusehen und dann am Eurythmieprojekt yep! teilnehmen zu können.

 

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